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Tipps


2026

  • Heilpflanze des Jahres:
    Nachtkerze (Oenothera biennis) 

  • Staude des Jahres:
    Schönaster (Kalimeris incisa) 

  • Baum des Jahres:
    Zitterpappel (Populus tremula) 

  • Blume des Jahres:
    Feldrittersporn (Consolida regalis) 

  • Orchidee des Jahres:
    Violette Ständelwurz (Epipactis purpurata) 

  • Vogel des Jahres:
    Rebhuhn (Perdix perdix)
Im Garten ist immer etwas zu tun, egal ob wir uns bei unserem Gartenkalender nach den Monaten richten oder ob wir mit den 10 Jahreszeiten des Phänologischen Kalenders arbeiten.
 


Gärtnern nach phänologischer Jahreszeit

Vorfrühling: Beginn mit Blüte von Hasel, Märzenbecher und Schneeglöckchen, Ende mit Blüte der Salweide.

Erstfrühling: Beginn mit Blüte der Forsythie sowie von Beerensträuchern wie der Stachelbeere und Obstbäumen wie Kirsche, Pflaume und Birne, von Schlehe und Ahorn; Laubentfaltung von Birke und Buche.

Vollfrühling: Blüte von Apfel, Flieder und Rosskastanie; Laubentfaltung von Eiche und Hainbuche.

Frühsommer: Blüte von Holunder, Roggen, Robinie sowie Blütehöhepunkt der Wiesen und Getreidefelder; am Ende des Frühsommers erste Heumahd.

Hochsommer: Lindenblüte und Reife von Johannisbeere und Winterroggen.

Spätsommer: Heideblüte, Reife früher Obstsorten und der Eberesche, Getreideernte und zweite Heumahd.

Frühherbst: Herbstzeitlosenblüte, Reife von Holunder und Rosskastanie, Höhepunkt der Obsternte.

Vollherbst: Kartoffelernte und allgemeine Laubverfärbung.

Spätherbst: Zeit des allgemeinen Laubfalls und Abschluss der Vegetationszeit.

Winter: Periode zwischen Ende der Vegetationszeit und Haselblüte. Winterbeginn mit dem Auflaufen des Winterweizens.

Quellen: NABU, WDR

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Besuchen Sie auch die Literatur des Landesverbandes 

Insektenhotel bauen 

Baustein 1: Hohle Stängel von Holunder, Schilf, Bambus oder Sommerflieder auf 10-15cm Länge schneiden und evtl. vorhandenes Mark mit einem Handbohrer entfernen. Dicht gepackt in Dosen oder Loch- und Gitterziegel füllen. Die Rückseite des Insektenhotels sollte verschlossen sein mit Lehm, Gips oder einer Holz Rückwand.

Baustein 2: Holzabschnitte von Eiche, Buche, Esche oder Obstbäumen mit verschieden großen Bohrlöchern werden sehr gerne besiedelt. Gut geeignet sind unbehandelte Holzabschnitte und dicke Astabschnitte. Gebohrt wird grundsätzlich quer zur Faser, der Durchmesser beträgt zwei bis neun Millimeter, wobei die kleinen Durchmesser überwiegen sollten. Das Holzstück darf dabei nicht durchbohrt werden und es muss darauf geachtet werden, dass die Bohrungen angephast und abgeschmirgelt sind, andernfalls können sich die Insekten ihre Flügel verletzen. Die häufig genutzten Baumscheiben sind nur sehr bedingt geeignet, Hohlblockziegel werden überhaupt nicht besiedelt. Mit diesen beiden Bausteinen lassen sich nun beliebig große Insektenhotels bauen, in jeder Form. Wichtig dabei ist, dass die Rückwand geschlossen ist und das Hotel an einem sonnigen und geschützten Platz senkrecht aufgestellt wird. Und zu jedem guten Hotel gehört natürlich das passende Restaurant, also die Blumenwiese nebenan nicht vergessen. Quelle: LBV Insektenhotel